«Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.» Dieses Sprichwort beschreibt wohl am besten auf die Schnelle, was den Grindelwalder Martina-Schild-Fans am Sonntag widerfuhr. Um 1.00 Uhr morgens tapfer an die Olympischen Spiele aufgebrochen, endete das Abenteuer vorerst in einer Cafeteria in Cesana. Noch hütete man sich nämlich die Gondel nach San Sicario zu nehmen, zu tief hing der Nebel, zu wild flockte es vom Himmel. Das Zögern entpuppte sich schliesslich als richtig. Zwar kursierten immer wieder neue Gerüchte um einen spontanen Start des Damen Super-G, um den weiteren Tagesablauf kümmerte man sich aber erst, als Ruedi Spieler die definitive Absage von Osi Inglin erhielt. «Es het eine gseit, es wärd gstartet», der meistgehörte Satz am Sonntagvormittag veränderte sich plötzlich in «Es heit eine gseit, es wärd am Mäntig gstartet.» So zogen die Grindelwalder Martina-Schild-Fans ohne Renneindrücke aber mit allerhand anderen Erlebnissen im Handgepäck nach Hause zurück. Der Tag verlief schlussendlich doch noch sehr bunt.
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